KMV Sachsen e. V. Körper- und Mehrfachbehinderten Verband


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Italien 2007

Reisen mit dem KMV > Reiseberichte

Reisebericht

über die Rundreise vom 21.4. – 27.4.2007 – Italien
– Fiuggi – Rom – Pompeji, Neapl, Insel Capri und Verona (Preis 579 €)

mit dem Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte in Sachsen e.V.

Teilnehmer an der Reise waren 29 Personen

  • Reiseleiter vom Reiseunternehmen Polster und Pohl: Günther Pötzsch
  • Busfahrer: Karl-Heinz
  • Leiterin vom Verband: Jenny Schneider
  • Betreuer: Evelyn und Tochter Betti, Petra, Laslo, Herr Schneider


21.4.2007
Abfahrt am, sechs Uhr ab Ostseite Hauptbahnhof Leipzig.
Die erste Rast war in der Fränkischen Schweiz, weiter ging es über den Main-Donau-Kanal, die zweite Rast war 11 Uhr in Vaterstetten und 14 Uhr war bereits unsere erste Rast in einer italienischen Raststätte.16.30. Uhr erreichten wir unser Hotel Santoni am Gardasee in Torbole zur Zwischenübernachtung. Nach dem Abendbrot unternahmen wir noch gemeinsam einen schönen Spaziergang zum Gardasee.

22.4.2007
7:30 Uhr Frühstück, anschließend sind wir alle noch mal zum Gardasee und um 10 Uhr fuhren wir weiter nach Fiuggi. Wir überquerten den Po, der in die Adria mündet. Italien hat 58 Millionen. Einwohner, wir sahen in der Ferne den Gebirgszug der Apeninnen und durchführen 20 Tunnel, links von der Autobahn sahen wir Florenz mit seinem markanten Dom, dessen Kuppel über 50 Meter hoch ist. In der Ferne sahen wir das Benediktinerkloster Orijeto, ein Wallfahrtsort mit eigener Universität. 19 Uhr erreichten wir unser Hotel Bardia-Tobruck in Fiuggi, leider ein nicht sehr gepflegtes Hotel. 20 Uhr trafen wir uns zum Abendbrot

Die Rast hat jedem von uns gut getan.

23.4.2007
Sieben Uhr gab es bereits Frühstück denn 7:30 Uhr war die Abfahrt nach Rom geplant. Trotz Stau erreichten wir gegen 10 Uhr die hektische und vielfältig beeindruckende Stadt mit ihren zwei Millionen Einwohnern. In einer Stadtrundfahrt erhielten wir einen guten Eindruck.
Wir fuhren entlang der alten Stadtmauer mit den noch gut erhaltenen Thermen, der antiken Wasserleitungen, sahen das antike Rom mit dem Forum Romanum, dem Kolosseum, Konstatinbogen und der Engelsburg, die Spanische Treppe und den Trevi-Brunnen.

Auch das heutige Rom hat seine Eindrücke bei uns hinterlassen, der Fluss der Stadt ist der Tiber. Als wesentlicher Höhepunkt war der Besuch des Petersplatzes (prächtigster Platz der Erde) und der Peterskirche (größte Kirche der Erde) im Programm. Erst am 11. Februar 1929 wurde die Vatikanstadt als kleinster Staat der Erde (44 ha) gegründet. Eine Stunde konnten wir den Petersdom bewundern, leider ohne Führung und dadurch konnten wir die wesentlichsten Sehenswürdigkeiten nicht alle erkennen. Als negativer Sachstand ist hier aufzuführen, dass die italienische Reiseleiterin uns hier allein gelassen hat und sogar ohne sich zu verabschieden.
Positiv zu bemerken ist jedoch, dass auch für Rollstuhlfahrer durch den Fahrstuhl ein Besuch des Petersdoms gut möglich wurde.
Zwanzig Uhr waren wir wieder in Fiuggi in unserem Hotel zum Abendbrot.

24.4.2007
6.30 Uhr Frühstück, 7.30 Abfahrt nach Neapel, wo wir gegen elf Uhr ankamen, schöne Überfahrt mit der Fähre vorbei an der Halbinsel Sorrent nach der Insel Capri, beeindruckende Insellandschaft bei herrlichem Wetter, Mittagstisch im Hafen auf einer sonnigen Terrasse, Auffahrt mit der Standseilbahn auf die Oberinsel und Besichtigung des „alten“ Capris, rück zu ging es mit dem Aufzug wieder bergab und heimwärts nach Neapel und weiter nach Fiuggi. 20 Uhr Abendbrot.

25.4.2007
Nach dem Frühstück Abfahrt 7.30 Abfahrt nach Pompeji.
In Pompeji hat ein Teil der Gruppe eine Führung durch die Ausgrabungen unternommen, Pompeji ist 79 nach Christi entstanden und bei einem Vulkanausbruch des Vesuv vollständig meterhoch mit Asche verschüttet worden. Erst Jahrhunderte später ist durch Zufall die Stadt entdeckt und wieder ausgegraben worden. Gefunden wurden auch Ziegel aus Rom mit Zeichnungen und Münzen, u.war ein kleines Theater noch gut erhalten und einige andere Gebäude und

Straßenzüge. Im Park konnten wir eine seltene Pflanze „Arkandis“ mit herrlichen weißen Blütenrispen bewundern. In Erkolano am Meer ist auch jetzt noch feiner Sand aus Lava zu finden.
Der 25.4. ist in Italien der Nationalfeiertag zur Befreiung vom Faschismus. Nach dem Mittagstisch haben wir in einer Stadtrundfahrt vorbei an Schlössern und Palästen und entlang der Küstenstraße einen Einblick in das Leben in Neapel erhalten. Der Vesuv war nur im Dunst zu sehen. Nach einer kleinen Irrfahrt sind wir mithilfe der Polizei wieder auf dem richtigen Weg gut nach Hause gekommen. 20 Uhr Abendbrot.


26.4.2007
7.30 Uhr nach dem Frühstück Abfahrt nach Verona, in einer Stadtrundfahrt erhielten wir einen schönen Eindruck von der bewegten Geschichte der Stadt, die bis 1866 zu Österreich gehörte.
Das Kolosseum ist gut erhalten und noch heute für Konzerte genutzt. Auch auf den Spuren von Romeo und Julia sind wir - zwar für Rollstuhlfahrer auf beschwerlichen Weg- gewandelt. Eine Stunde Freizeit stand zur Verfügung, die echt italienisch genutzt wurde (Eis und Cappuccino).

Weiter ging es zum Gardasee in das gepflegte Hotel in Torbole zu unserer letzten Zwischenübernachtung. In gemütlicher Runde haben wir den letzten gemeinsamen Abend am Pool verbracht. Drei junge Leute wagten sogar einen Sprung ins Wasser.


Auf der Rückreise nach Leipzig

27.4.2007
Nach einer etwas kurzen Nacht ging es gestärkt mit einem guten Frühstück bereits acht Uhr auf die Heimfahrt.
In Torbole haben wir noch im Supermarkt gute italienische Produkte und „Mitbringsel“ eingekauft. Vorbei am Rydner Horn, Erdpyramiden mit spitzen Kegeln, Dolomiten (Heimat der Kastelruther Spatzen), Eisak und wieder durch viele Tunnel, Sachsenklemme unter Napoleons Truppen, Karwendel Gebirge, über Europabrücke erreichten wir in guter Stimmung Deutschland. Gegen 20.15 Uhr waren wir nach einer guten und sicheren Fahrt wieder in Leipzig gelandet

Gesamteindruck
Insgesamt können wir sagen, dass es eine gut organisierte Reise war. Viele neue Eindrücke haben wir von Italien erhalten und viele schöne Erlebnisse hatten wir in den sieben Tagen.
Zusammengefasst war es eine sehr schöne Reise in Harmonie und Eintracht, dank Jennys Liebe und Umsicht. Auch den Betreuern sei Dank für ihre Fürsorge und Aufmerksamkeit.

Anna-Maria Wenzl

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letztes Update am 20 Jan 2012

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